Hydra, Russlands größter Dark Web Marketplace, kündigte seine Pläne zur Entwicklung eines internationalen, dezentralen Marktplatzes für illegale Produkte an. Um dieses Ziel zu erreichen, beabsichtigt Hydra, ein Initial Coin Offering (ICO), lokale Medienberichte, durchzuführen.

Hat Russlands illegaler Marktplatz Bitcoin Revival Augenausweitung oder Ausstieg Betrug

Die Popularität der ICOs ist Bitcoin Revival zurückgegangen, aber Hydra, das den größten Dunkelnetzmarkt für illegale Produkte in Russland betreibt, hat nichts dagegen, diese Crowdfunding-Methode anzuwenden. Die Plattform strebt eine Expansion über Russland und die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) hinaus an.

Der Marktplatz ermöglicht es den Nutzern, illegale Waren und Dienstleistungen wie Drogen und Falschgeld zu kaufen. Hydra plant, den bevorstehenden transnationalen Marktplatz dezentral zu gestalten.

Russlands Technologiemedien ForkLog kündigten die Pläne von Hydra an und zitierten ein auf der dunklen Website veröffentlichtes Investitionsmemorandum. Das Online-Magazin warnte davor, dass der Crowdsale ein Austrittsbetrugsversuch von Projektmanagern sein könnte.

Nach den vorliegenden Informationen wird Hydra 49% der tokenisierten Anteile des Projekts zum Verkauf anbieten.

Hydra vs. Lenta.ru

Im September dieses Jahres veröffentlichte Lenta.ru, eines der führenden Nachrichtenportale in Russland, ein Untersuchungsmaterial, das den Wettbewerb zwischen Hydra und RAMP, einem weiteren Marktplatz von Darknet, der auf dem Territorium des Landes operiert, diskutiert.

In der jüngsten Erklärung für Investoren sagten Vertreter von Hydra, dass die groß angelegte Untersuchung von Lenta.ru nichts anderes als eine Werbekampagne sei. Die Aussage hatte eine große Resonanz auf das Telegramm. Autoren mehrerer populärer Sender nahmen es ernst und kritisierten Lenta.ru’s Chefredakteur Vladimir Todorov, der die Untersuchung leitete.

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Als Antwort sagte Todorov, dass Hydras Behauptungen „kein einziges Wort der Wahrheit enthalten“ und darauf abzielen, Lenta.ru in ein schlechtes Licht zu rücken.

Anfang dieses Monats berichtete Lenta.ru, dass Boris Chernyshov, stellvertretender Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für Bildung und Wissenschaft, das Online-Nachrichtenportal für seine Untersuchung mit dem Titel „Russland unter Drogen“ gelobt hatte, und nannte es eine Sensation. Sagte er:

„Diese große journalistische Untersuchung wurde teilweise zu einer Sensation. Diese Geschichte über die Armee der Kladmen (Drogenkuriere), über die Armee derjenigen, die Drogen verteilen, die Geschichte über die Höhe der Finanzierung von Werbeprojekten wie Hydra und anderen – 1 Milliarde Rubel pro Jahr – das Einkommen, das illegal erzielt wird, wurde wirklich zu einer großen Sensation.“

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